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Freitag, 16. März 2012

Es ist faszinierend ...

In den Jahren 2010 bis 2011 hatte ich --wie erwähnt-- größere Probleme mit den massiven Angriffen einer mir bekannten Person. Ich leide immer noch unter den Nachwirkungen des Vorgefallenen, was meiner Ansicht nach den Vorgang sogar mit einer Mindeststrafe von drei Monaten Knast belegt (siehe §12 StGB und §238 StGB). Leider nötigt auch diese Tatsache niemandem zum Handeln. Ich hatte daher den Vorfall --wenn auch höchst widerwillig-- abgeschlossen und meide die Umgebung des Betroffenen und auch die Plattform seitdem.

Durch meine konsequente Anprangerung der Missstände sehen mich allerdings anscheinend andere Opfer als Ansprechpartner. Mich erreichen also seit Monaten immer und immer wieder Berichte über weitere Übergriffe (Beleidigung, Beschimpfungen, Verleumdungen, etc.) durch den Betroffenen, zuletzt erst gestern und vorgestern. Dies zeigt mir deutlich, dass eine nochmalige Wiederholung ähnlicher Vorfälle (wieder mit anderen Opfern) offensichtlich nicht auszuschließen ist.

Der Betreiber der Online-Plattform, die der Täter anscheinend als seinen persönlichen Rechtsraum betrachtet, hat sich mehrfach geweigert, Abhilfe zu schaffen. Er sieht sich selbst aus der Verantwortung, lässt aber weiterhin zu, dass der Betroffene den Anschein erweckt, mit Billigung oder gar im Auftrag zu handeln.

Auch scheint "mein" Täter nicht mehr der einzige zu sein, gegen den sich der Unmut regt. Immer wieder melden sich bei mir Nutzer, die von Personen mit Sonderstellung auf der Plattform beschimpft und beleidigt werden. Der Plattformbetreiber scheint derartige Beschwerden offensichtlich zu ignorieren.

Die Opfer fühlen sich oft eingeschüchtert und erwarten auch gar kein korrektes Verhalten vom Plattformbetreiber oder sogar Repressalien ("Und dann sperren/löschen die mich auch?").


Ich kann weiteren Opfern also nur raten (siehe auch da),
  • die Vorfälle nicht zu ignorieren. Duckt Ihr Euch, fühlen sich die Täter bestätigt und setzen --wie in den vorliegenden Fällen offensichtlich-- Ihr Verhalten ungehindert fort.
  • sich von der Plattform zu entfernen und bei der Account-Löschung auch deutlich als Grund das entsprechende Fehlverhalten anzugeben.
  • den Plattformbetreiber weiterhin von jedem Übergriff (und erscheint er auch noch so harmlos) in Kenntnis zu setzen. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Außerdem: Ein uninformierter Plattformbetreiber ist nachlässig, ein informierter Plattformbetreiber handelt vorsätzlich (nicht).
  • gegebenenfalls unverzüglich Anzeige zu erstatten. Gegen einen der  Betroffenen wurde bereits mehrfach ermittelt, weitere Anzeigen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Behörden den Sachverhalt genauer unter die Lupe nehmen.

    Ich bin mir sicher, hätten alle Betroffenen Strafanzeige erstattet, hätte die Staatsanwaltschaft längst etwas genauer hingesehen.
Macht nicht den Fehler, den ich machte und hofft auf Besserung ohne zu Handeln. Abhilfe scheint mir hier nur durch deutliche Signale (Abmahnungen, Anzeigen) durch die Betroffenen möglich. Ich kann Euch (leider) auch nicht helfen, ihr müsst Eure Rechte selbst in die Hand nehmen.